Telemedizinisches

Netzwerk

für Epilepsie

in Bayern

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Methodik

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Ziele

Aufbau

Methodik

Das Kernstück der praktischen Arbeit im Netzwerk der "Telemedizin Epilepsie (TelEp)" sind telemedizinische Konsile. Dabei wird im Epilepsiezentrum Erlangen ein telemedizinischer Dienst auf epileptologischem, spezialfachärztlichem Niveau vorgehalten, der die Konsile zeitkritisch abarbeitet. Vom peripheren Krankenhaus wird das Konsil angefordert, das beinhaltet: Anamnese, EEG (obligat), Video (bei Bedarf), und/oder Bildgebung (CCT oder bei Bedarf MRT).

Typische Fragestellungen der Konsile sind:

Nach Sichtung und Evaluation der bereitgestellten telemedizinischen Information wird umgehend ein direkter Kontakt zwischen Konsilarzt und Konsil anforderndem Arzt stattfinden . Die therapeutischen Maßnahmen werden abgesprochen. Im Falle einer Epilepsie können diese von der Initiierung einer medikamentösen Therapie bei erstem Anfall bis hin zu intensivmedizinischen Maßnahmen inkl. Intubation und Beatmung bei Status epilepticus reichen. In schwersten Fällen könnte auch eine Notfallverlegung in das Universitätsklinikum Erlangen zeitkritisch organisiert und durchgeführt werden.


Arbeitstreffen im Epilepsiezentrum

Qualitätssicherungsmaßnahmen begleiten das Projekt und ermöglichenso auch eine wissenschaftliche Evaluation des Erfolges . Zum einen soll eine epileptologische Weiterbildung der Projektteilnehmer erfolgen. Dadurch soll es gerade auch jüngeren Kollegen ermöglicht werden, tiefere Einblicke in die komplexere Diagnostik und Therapie bei schwerer betroffenen Patienten zu gewinnen und die eigene Kompetenz auszubauen. Dazu gibt es rgelmäßige Treffen der Projekteilnehmer. Zum anderen werden die Patienten einem strukturierter Follow-up über 1 Jahr nach Erstkontakt zugeführt, um den Erfolg der Maßnahme zu überprüfen.

TelEp-Treffen